Polizei- und Gebrauchshundeverein Zürich

  I. Name, Sitz und Zweck
   
 
Art. 1
   
Name und Sitz Der Kynologische "Polizei- und Gebrauchshunde - Verein Zürich", nachstehend mit PGVZ bezeichnet, ist ein Verein gemäss Art. 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches, mit Sitz am Wohnort des Präsidenten. Er ist eine Sektion der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG) im Sinne von Art. 5 der SKG-Statuten.
   
 
Art. 2
   
Zweck Der Kynologische Verein PGVZ stellt sich zur Aufgabe:
  1. Die Reinzucht, Haltung und Verbreitung von Rassehunden in der Schweiz zu fördern
  2. Unterstützung der Bestrebungen der SKG
  3. Durchführung von kynologischen Wettkämpfen und Veranstaltungen
  4. Vermittlung von Informationen und Kenntnissen an die Mitglieder und an weitere Kreise über die Zucht von Rassehunden, die Anschaffung und Haltung sowie die Erziehung und Ausbildung von Hunden auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse, sportlich fairer Gesinnung und Beachtung der Prinzipien der Tierschutzgesetzgebung
  5. Interessen-Vertretung gegenüber Behörden
  6. Förderung freundschaftlicher Beziehungen unter den Mitgliedern und Pflege der Geselligkeit
   
 
Art. 3
   
Zweckverfolgung Die Sektion strebt die Erfüllung dieser Aufgaben an durch:
  1. Durchführung von Erziehungs- und Ausbildungskursen
  2. Erfahrungsaustausch und Beratung bei der Ausbildung von Hunden
  3. Beratung bei der Wahl und beim Kauf von Hunden
  4. Durchführung von Informationsveranstaltungen
  5. Durchführung von Leistungsprüfungen und anderen Veranstaltungen
  6. Kontaktpflege und Zusammenarbeit mit den lokalen und regionalen Behörden
   
   
  II. MITGLIEDER
   
  1. Erwerb der Mitgliedschaft
   
 
Art. 4 
   
Mitglieder Alle Personen können in den Verein aufgenommen werden;
Minderjährige nur im Einverständnis der Eltern oder des gesetzlichen Vertreters. Sie haben das Stimmrecht ab 16 Jahren.
               Auch juristische Personen können die Mitgliedschaft erwerben.
   
 
Art. 5
   
Aufnahme Die Aufnahme als Mitglied erfolgt durch den Vorstand. Wer in die Sektion eintreten will, hat sich bei einem Vorstandsmitglied schriftlich zu melden.
               Vor der Aufnahme sind Name und Adresse der Bewerber aller Mitgliederkategorien in den Publikationsorganen der SKG zu veröffentlichen. Unterlassung der Publikation hat die Nichtigkeit der Mitgliedschaft in der Sektion zur Folge.
               Einsprachen sind innert 14 Tagen nach der letzten Publikation dem Vorstand der Sektion einzureichen, der darüber entscheidet.
Der Sektionsvorstand kann die Aufnahme von Mitgliedern auch ohne Angabe der Gründe ablehnen.
   
 
Art. 6
   
Ehrenmitglieder Die Sektion kann selbst Ehrenmitglieder ernennen und der SKG die Ernennung von Veteranen beantragen.
               Personen, die sich um die Kynologie oder um die Sektion etc. besonders verdient gemacht haben, können zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ernennung erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die Generalversammlung, wozu 2/3 der abgegebenen, gültigen Stimmen erforderlich sind.
Veteranen                Personen, die während 25 Jahren ununterbrochen Mitglied in einer SKG-Sektion waren, werden auf Antrag der Sektion durch die SKG zu Veteranen ernannt und erhalten das Veteranenabzeichen. Dieses wird ihnen namens der SKG durch die Sektion überreicht. (Art. 17 der SKG-Statuten).
               Mitglieder, die dem Verein 15 Jahre ununterbrochen angehörten,
werden PGVZ-Veteranen.
   
   
  2. Erlöschen der Mitgliedschaft
   
 
Art. 7
   
  Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt, Streichung oder Ausschluss.
   
 
Art. 8
   
Austritt Der Austritt kann nur auf Ende eines Kalenderjahres durch schriftliche Erklärung an den Präsidenten erfolgen.
               Erfolgt die Austrittserklärung während des Vereinsjahres, so ist der Beitrag für das ganze laufende Vereinsjahr zu entrichten.
               Kollektive Austrittserklärungen haben keine Gültigkeit.
   
 
Art. 9
   
Streichung Mitglieder, die das gute Einvernehmen im Verein trotz Aussprache mit dem Vorstand fortgesetzt stören oder ihre finanziellen Verpflichtungen gegenüber der Sektion oder der SKG trotz Mahnung bis 1. September nicht erfüllt haben, können durch den Sektionsvorstand gestrichen werden.
   
 
Art. 10
   
  Die Streichung wirkt sich nur innerhalb der Sektion aus und ist für andere SKG-Sektionen nicht verbindlich.
Rekursrecht                Dem betroffenen Mitglied steht die Möglichkeit zu, innert 30 Tagen seit Eröffnung der Streichung beim Präsidenten zuhanden der nächsten Generalversammlung der Sektion Rekurs zu erheben. Die Generalversammlung entscheidet dann mit Zweidrittelsmehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen.
               Der Rekurs hat aufschiebende Wirkung.
   
 
Art. 11
   
Ausschluss Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden wegen:
  1. schwerwiegender Uebertretung der Statuten oder Reglemente der SKG oder der Sektion;
  2. Schädigung des Ansehens oder der Interessen des Kynologischen Vereins PGVZ oder der SKG durch betrügerisches, tierquälerisches oder in anderer Weise unehrenhaftes Verhalten.
  Der Ausschluss erfolgt in der Regel auf Antrag des Sektions?vorstandes durch die ordentliche Generalversammlung der Sektion, wozu 2/3 der abgegebenen, gültigen Stimmen erforderlich sind.
               Dem Mitglied ist die Einleitung eines Ausschlussverfahrens mit eingeschriebenem Brief mitzuteilen mit dem Hinweis darauf, dass ihm wahlweise offen steht, seine Sache vor der Generalversammlung der Sektion in mündlicher oder schriftlicher Form zu vertreten.
Rekursrecht                Der Ausschluss ist dem Betroffenen unter Angabe der Gründe mit eingeschriebenem Brief mitzuteilen, unter Hinweis auf das Rekursrecht an die nächste ordentliche Delegiertenversammlung der SKG.
              
Art. 75 ZGB bleibt vorbehalten.
Publikation Der Ausschluss zieht den Verlust der Mitgliedschaft in allen Sektionen nach sich. Jeder rechtskräftige Ausschluss ist in den offiziellen Publikationsorganen der SKG bekannt zu geben. Beschliesst die Sektion einen Ausschluss, obliegt ihr die Publikation in den Organen der SKG.
   
 
Art. 12
   
Wirkung Mitgliedern, welche ausgeschlossen wurden, ist die Beschickung an anerkannten Ausstellungen und die Teilnahme an Prüfungen oder sonstigen Veranstaltungen der SKG oder ihrer Sektion untersagt. Das SHSB ist ihnen gesperrt, ein allfällig geschützter Zwingername wird gelöscht. Ist der Ausgeschlossene Richter oder Anwärter, so erfolgt seine Streichung von der Richterliste der SKG.
   
   
  3. Rechte und Pflichten der Mitglieder
   
 
Art. 13
   
Rechte Alle an den Versammlungen anwesenden Mitglieder ab 16 Jahren, Ehrenmitglieder und Veteranen haben das gleiche Stimmrecht.
   
 
Art. 14
   
  Rechte und Vergünstigungen der Sektionsmitglieder seitens der SKG sind in besonderen Reglementen der SKG geregelt.
   
 
Art. 15
   
Pflichten Mit dem Eintritt in den Verein verpflichten sich die Mitglieder, die Statuten und die Reglemente der SKG und der Sektion anzuerkennen und zu befolgen sowie die festgelegten Beiträge zu bezahlen.
   
 
Art. 16
   
Jahresbeitrag Die Mitgliederbeiträge werden durch die ordentliche General?versammlung festgesetzt. Ehrenmitglieder, SKG-Veteranen, Präsident, Aktuar, Kassier und weitere Funktionäre sind von der Entrichtung des Jahresbeitrages befreit.
               PGVZ-Veteranen bezahlen die Hälfte des Jahresbeitrages. Der Jahresbeitrag der Redaktion von "Mein Hund" wird vom Verein übernommen.
   
   
  III. Haftbarkeit 
   
 
Art. 17
   
Haftung Für die Verbindlichkeiten der Sektion haftet nur das Vereinsvermögen. Die persönliche Haftung der Mitglieder ist ausgeschlossen.
               Gemäss Statuten der SKG, Art. 19 haftet diese nicht für Verbindlichkeiten der Sektionen, umgekehrt haftet auch die Sektion nicht für Verbindlichkeiten der SKG.
   
   
  IV. Organisation 
   
 
Art. 18
   
Organe Die Organe der Sektion sind:
  1. Die Generalversammlung
  2. Der Vorstand
  3. Die Kontrollstelle
   
 
Art. 19
   
General-
versammlung
Die Generalversammlung bildet das oberste Organ der Sektion. Sie wählt die anderen Organe und hat die Aufsicht über deren Tätigkeit. Sie soll nach Möglichkeit bis Ende Januar eines jeden Jahres durchgeführt werden.
   
 
Art. 20
   
Einberufung Die Einberufung zur ordentlichen Generalversammlung erfolgt durch das Vereinsorgan oder durch Kreisschreiben an die Mitglieder, wenigstens 20 Tage vor der Tagung (Versammlung) und unter Bekanntgabe der Traktandenliste.
               Grundsätzlich liegt das Einberufungsrecht beim Vorstand. Ueber Geschäfte, die nicht auf der Traktandenliste stehen, kann diskutiert, aber nicht Beschluss gefasst werden.
               Anträge der Mitglieder sind, um gültig zu sein, dem Präsidenten bis Ende November schriftlich einzureichen.
   
 
Art. 21
   
Ausser?-
ordentliche
General?
versammlung
Eine ausserordentliche Generalversammlung kann jederzeit durch Beschluss des Vorstandes oder auf schriftliches, begründetes Begehren eines Fünftels der Mitglieder einberufen werden.
               Die ausserordentliche Generalversammlung ist innert zwei Monaten seit der Antragstellung durchzuführen.
   
 
Art. 22
   
Versammlung Jede statutengemäss einberufene Versammlung ist beschlussfähig, ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder.
               Ueber die Verhandlung ist ein Protokoll zu führen.
   
 
Art. 23
   
Kompetenz Die Generalversammlung entscheidet in allen internen Vereinsangelegenheiten endgültig. Insbesondere obliegen ihr:
  1. Genehmigung des Protokolls der letzten GV
  2. Genehmigung der Jahresberichte
  3. Abnahme der Jahresrechnung und des Berichtes der Kontrollstelle, D?chargeerteilung an den Vorstand
  4. Genehmigung des Budgets
  5. Festsetzung der Ausgabenkompetenz des Vorstandes
  6. Festsetzung der Mitgliederbeiträge und allfälliger ausserordentlicher Beiträge
  7. Wahlen:
    1. des Präsidenten
    2. des Sektionskassiers
    3. der übrigen Vorstandsmitglieder
    4. der Kontrollstelle
    5. allfälliger weiterer Funktionäre und Delegierter
  8. Abänderung der Statuten
  9. Beschlussfassung über Anträge an den Vorstand
  10. Ernennung von Ehrenmitgliedern
  11. Erledigung von Rekursen und Ausschluss von Mitgliedern
  12. Auflösung des Vereins
   
 
Art. 24
   
Abstimmung Jeder stimmberechtigte Teilnehmer der GV hat eine Stimme.
               Wo die Statuten nichts anderes bestimmen, beschliesst die GV durch einfaches Mehr der abgegebenen gültigen Stimmen.
               Bei Wahlen gilt im ersten Wahlgang das absolute, im zweiten Wahlgang das relative Mehr.
               Die Abstimmungen und Wahlen erfolgen offen, sofern die GV nichts anderes beschliesst.
   
 
Art. 25
   
Vorstand Der Vorstand besteht aus Präsident, Kassier, Aktuar und wenigstens einem Übungsleiter. Er wird für 2 Jahre gewählt. Wiederwahl ist möglich.
               Der Vizepräsident ist jeweils ein Vorstandsmitglied und wird durch den Vorstand bestimmt.
               Während der Amtsdauer gewählte Vorstandsmitglieder vollenden die Amtsdauer ihres Vorgängers.
               Der Präsident muss Schweizer Bürger oder Ausländer mit Niederlassungsbewilligung, auf jeden Fall mit Wohnsitz in der Schweiz sein (Art. 6, Abs. 2 der SKG-Statuten).
               Präsident, Aktuar und Kassier sind verpflichtet, das offizielle Publikationsorgan der SKG zu abonnieren. Diese drei Abonnemente gehen zu Lasten des Vereins.
   
 
Art. 26
   
  Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Sitzung ordnungsgemäss einberufen wurde und die Mehrheit seiner Mitglieder an der Beratung teilnimmt.
               Vorstandsbeschlüsse werden durch Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende.
               Der Vorstand regelt die Zeichnungsberechtigung.
   
 
Art. 27
   
Aufgaben Dem Präsidenten obliegt insbesonders:
  1. Die Leitung und die Ueberwachung der gesamten Vereinstätigkeit und die Erstattung des Jahresberichtes.
  2. Die Vorbereitung der Geschäfte für die Vorstandssitzungen und die Generalversammlung.
  3. Die Leitung dieser Sitzungen und Versammlungen.
  4. Die Vertretung des Vereins nach aussen.
   
 
Art. 28
   
  Der Vizepräsident vertritt den Präsidenten im Verhinderungsfalle.
   
 
Art. 29
   
  Der Aktuar besorgt die Protokollführung und die Korrespondenz.
   
 
Art. 30
   
  Der Kassier sorgt für rechtzeitigen Einzug der Mitgliederbeiträge, verwaltet die Kasse und erfüllt die Verpflichtungen, die ordentlicherweise dieser Funktion anfallen (Abrechnung mit der SKG etc.). Er schliesst die Vereinsrechnung auf Jahresende ab.
   
 
Art. 31
   
  Den Beisitzern können besondere Aufgaben übertragen werden.
   
 
Art. 32
   
Kontrollstelle Die Kontrollstelle besteht aus zwei Rechnungsrevisoren. Die Amtsdauer beträgt zwei Jahre. Wiederwahl ist möglich. Jedes Jahr wird ein Ersatzrevisor gewählt.
               Die Rechnungsrevisoren prüfen die gesamte Sektionsrechnung und erstatten der Generalversammlung schriftlichen Bericht und Antrag.
   
   
  V. Finanzen
   
 
Art. 33
   
  Der Verein erzielt seine Einkünfte durch:
  1. Ordentlicher Mitgliederbeitrag. Dieser wird jährlich durch die Generalversammlung festgelegt und ist bis zum 30. April eines jeden Jahres zu bezahlen.
  2. Andere Einnahmen
   
   
  VI. Statutenrevision
   
 
Art. 34
   
  Eine Revision dieser Statuten bedarf des Beschlusses einer Generalversammlung, wozu 2/3 der abgegebenen, gültigen Stimmen erforderlich sind.
   
   
  VII. Auflösung des Vereins
   
 
Art. 35
   
  Die Auflösung des Vereins kann nur durch eine ausserordentliche Generalversammlung, die zu diesem Zweck einberufen wird, beschlossen werden.
Der Auflösungsbeschluss muss 4/5 der Stimmen der anwesenden Stimmberechtigten auf sich vereinigen.
               Bei Auflösung des Vereins wird das Vermögen solange beim Sekretariat der SKG deponiert, bis ein neuer Verein mit gleichem Zweck und Ziel gegründet wird.
               Geschieht das nicht innert 10 Jahren, verfällt das Vermögen an die Albert-Heim-Stiftung.
   
   
  VIII: Schlussbestimmungen
   
 
Art. 36
   
  Diese Statuten wurden an der ausserordentlichen General?versammlung vom 26. November 1993 angenommen und werden nach Genehmigung durch den Zentralvorstand der SKG sofort in Kraft gesetzt.
               Sie ersetzen diejenigen vom 7. April 1989.
Im Namen des Vorstandes  

 

   
Der Präsident Der Aktuar
   
   
   
   
Vorstehende Statuten enthalten keine den SKG-Satzungen widersprechende Bestimmungen.
Sie werden daher vom Zentralvorstand der SKG im Sinne von
Art. 7 der SKG-Statuten genehmigt.
   
   
Bern, 22. Februar 1994  
   
   
Namens der
Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft
 
   
   
Der Präsident